Stefan-Boltzmann-Konstante

Nach dem Stefan-Boltzmann-Gesetz gibt jeder Körper, dessen Temperatur (T) über dem absoluten Nullpunkt liegt Wärmestrahlung ab. Mit der Stefan-Boltzmann-Konstante kann die Wärmestrahlung berechnet werden. Die Konstante beträgt:

[math]\sigma; = \frac{2 \cdot \pi^5 \cdot k_B^4}{15 \cdot h^3 \cdot c^2} = 5,670367 \cdot 10^{-8} \frac W{m^2 K^4}[/math]
  • kB=1,38064852e-23 J/K Boltzmann-Konstante (Naturkonstante), nicht mit der Stefan-Boltzmann-Konstante σ zu verwechseln
  • h=6,626070040e-34 Js Plancksches Wirkungsquantum
  • c=299.792.458 m/s Lichtgeschwindigkeit

Die Strahlung eines Körpers beträgt:

[math]q = \epsilon \cdot \sigma \cdot T^4[/math]

Bei geringen Temperaturdifferenzen lässt sich die Strahlungsgleichung wie folgt vereinfachen (siehe wikipedia:de:Strahlungsaustausch)

[math]q = \epsilon \cdot 4 \cdot \sigma \cdot T_{mn}^3[/math]

wobei Tmn der Mittelwert beider Temperaturen ist.